Beeindruckende Lesung einer Mutter

Im Rahmen des Welttages der Suizidprävention fand am 24.10.2018 in der Nicolaikirche eine Buchlesung mit Frau Petra Höpfner statt. Organisiert wurde diese Veranstaltung von Frau Hochmut von der Telefonseelsorge und Birgit Jung als Leiterin der Suizidtrauergruppe.

Petra Höpfner las aus ihrem Buch „Zwölf Monate bis zur Endlichkeit“. Fünf Jahre nahmen die Autorin und ihr Lebenspartner nicht wahr, dass ihr Sohn der Droge Crystal Meth verfallen ist. Nichts ließ sie stutzig werden, bis ein Tag im Mai 2012 die heile Welt zerstört. Die Familie gerät in einen Strudel von Kampf, Verzweiflung, Zuversicht und Rückfällen. Das Buch schildert die schlimmen Folgen, die die Droge im Körper und in der Psyche des Abhängigen sowie in der Familie hinterließ. Es beschreibt gravierende Probleme, die den Weg in ein Leben ohne Crystal Meth verhindern. Auszüge aus den Tagebüchern des Sohnes und eigene Aufzeichnungen der Autorin gewähren dazu tiefe Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt eines Crystal-Abhängigen und in die einer Mutter.

Bereitwillig beantwortete die Schriftstellerin im Anschluss auch noch ganz persönliche Fragen.

Frau Petra Höpfner, für mich eine beeindruckende Frau, hat ihre Zuhörer sicher zum Nachdenken angeregt und schenkte ihnen eine beeindruckende Lesung.

Claudia Rücker

Ehrenamtsausfahrt ans Zeulenrodaer Meer am 29.09.2018

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Die Ausfahrt an diesem wunderschönen Herbstsonnabend war wie alljährlich als Dankeschön für den Einsatz und die Arbeit der ehrenamtlichen Hospizhelfer und -helferinnen gedacht. Die Teilnehmer fuhren mit einem Kleinbus an die Talsperre Zeulenroda. Claudia Rückert nahm es zum Anlass, als Einstand Schoki und ein Getränk auszugeben. Das war schon mal ein guter Anfang um die Stimmung zu heben. Sabine Jahrmuth hatte sich kundig gemacht und führte uns ca. 2 Std. herrliche Wege mit einigen Überraschungen am Rande. Anschließend genossen wir im Panoramarestaurant des BioSeehotels nicht nur das gehobene Ambiente und die tolle Aussicht, sondern auch ein Mittagessen für Genießer. Ehrengast dabei war übrigens Frau Fugmann, ehemaliger Gast im Hospiz Falkenstein, die inzwischen wieder in ihrer eigenen Wohnung leben kann. Was für eine Bereicherung für unsere Gespräche! Nachmittags erlebten wir eine sehr schöne Führung (ca.1 Std.) mit Frau Fischer vom Fremdenverkehrsamt im vorderen Teil des Greizer Parks und wurden auf manche Seltenheit aufmerksam gemacht. Die kleinen Anekdoten rundeten den Spaziergang ab. Um all diesen Wohlfühlelementen das Krönchen aufzusetzen und nachzuspüren, leisteten wir uns im „Cafe’ im Küchenhaus“, gleich hinter dem Sommerpalais mit eigener Rösterei und hausgemachtem Kuchen, noch eine Kaffeespezialität und eine Kostprobe.

Herzlichen Dank an unseren Vorstand und die OrganisatorInnen!

Brigitte Biallas Ehrenamtliche Hospizhelferin

Besuch aus Kulmbach

Am Sonnabend, dem 16.06.2018, besuchte der Kulmbacher Hospizverein, im Rahmen ihrer Tour durchs Vogtland, das stationäre Hospiz in Falkenstein.

Dazu waren auch wir als Hospizverein zum Erfahrungsaustausch eingeladen.

Herr Wilke, Leiter des Hospizes, und Herr Herold begrüßten die Gäste. Danach teilte sich die Gruppe von ca. 40 Personen. Eine Gruppe besichtigte das Hospiz, während die andere Gruppe bei einem lecker vorbereiteten Imbiss, mit Frau Jung und einigen EA unseres Hospizvereins ins Gespräch kam. Danach wurde gewechselt.

Für mich als EA war es eine sehr interessante Gesprächsrunde. Viele Gemeinsamkeiten in der Arbeit wurden besprochen und haben uns bestärkt. Aber auch Probleme, die unsere Arbeit immer wieder beschweren, wurden angesprochen und kamen uns sehr bekannt vor.

Die Kulmbacher EA wollen zum Beispiel eine Trauergruppe für Männer aufbauen, weil sie gemerkt haben, dass die Trauerbewältigung von Frauen und Männern sehr unterschiedlich erlebt wird und die Arbeit in einer gemischten Gruppe dadurch hin und wieder an ihre Grenzen stößt. Dazu wollen sie sich in einer Gaststätte treffen.

Ein Impuls für uns, über den es sich lohnt, nachzudenken.

Bei der Verabschiedung lobte der Vorsitzende des Kulmbacher Vereins die Arbeit und auch die Ausstattung des Hospizes.

Mit der Einladung nach Kulmbach zu kommen, haben wir uns gegen Mittag verabschiedet. Für die Kulmbacher ging es weiter nach Bad Elster.

 

Steffi Wündsch

Sommerfest 05.06.2018- Zu Gast im Gärtnerhaus Mylau

Es ist schon zur Tradition geworden, dass unser Hospizverein jährlich ein Sommerfest veranstaltet.Es wurden auch die Ehepartner dazu eingeladen. Das finden wir sehr gut, da gibt es viel Unterhaltung und Spaß. Da treffen sich auch lange nicht " Gesehene". Für das leibliche Wohl wurde auch gut gesorgt und das Ambiente des Gärtnerhauses in Mylau läßt bei jedem Wetter alles gemütlich erscheinen. Man kommt auch mit vielen neuen Hospizhelfern ins Gespräch. Es wurden viele Dinge ausgetauscht, die für unsere Arbeit interessant sind. Lobend ist auch unser neuer Vorsitzender Herr Herold zu erwähnen, der sich ungezwungen an jeden Tisch setzte und lustige Dinge erzählte. So kann gute Vereinsarbeit gelingen. Wir freuen uns schon auf das nächste Zusammentreffen. 

Monika Wolf

Netzschkau                                                                                                                                                                           

Weihnachtsfeier 2017 in der Begegnungsstätte Reichenbach

Am 01.12.2017 feierte der Hospizverein Vogtland in der Begegnungsstätte am Nordhorner Platz die gemeinsame Weihnachtsfeier. Traditionsgemäß hatten sich die Vorstandsmitglieder um das leibliche Wohl gekümmert. Unsere Koordinatorinnen hatten leckere Kürbis- und Möhrensuppe zubereitet. Auch die Kreationen der Vorstandsmitglieder ließen keine Wünsche offen, von Kartoffelsalat bis zu wunderbarer Schokocreme konnte man alles genießen.  Vor dem Essen erfreute uns ein Blockflötenquartett, Schüler und Schülerinnen der Musikschule Reichenbach, mit ihren Darbietungen.

Mit persönlichen Gesprächen in angenehmer Runde klang die Weihnachtsfeier aus.

 

Regine Glaß

Hospizhelferin

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