NEU! "Letzte Hilfe Kurs"

....am Ende wissen, wie es geht!

 

Die nächsten Kurse sind in Planung!

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung (begrenzte Teilnehmerzahl).

Unser nächster Hospizhelferkurs startet im Januar 2022 in Reichenbach. Anmeldungen sind jetzt schon möglich.


Weihnachtliche Überraschung

  • Eure Claudia Rücker


Wir wünschen ALLEN eine....

 

 

gesegnete und vor allem eine gesunde Adventszeit,

trotz aller Einschränkungen.

Mögen wir das Verbindende stärken und

das Trennende gut aushalten können - 

....so wie diese Sterne an dieser Tür.

Jeder ist anders, keiner ist gleich und doch ergeben sie

dieses schöne gemeinsame Bild!

Eine kleine Geschichte im Gedenken an die Menschen, die wir in diesem Jahr begleiten durften. Ich hoffe, wir konnten ihnen das mitgeben, was ihnen wichtig war .....

Behalte deine Gabel – das Beste kommt noch!

Bei einer Frau wurde eine unheilbare Krankheit diagnostiziert. Der Arzt sagte, sie hätte nur noch drei Monate zu leben. Sie fing also an, alles in Ordnung zu bringen und alles zu organisieren. Sie rief auch den Pastor an, und bat ihn zu ihr zu kommen, um ihre Wünsche für die Beerdigung abzusprechen. Sie sagte ihm, welche Lieder gesungen werden sollten, welche Bibeltexte gelesen werden sollten und in welchem Kleid sie beerdigt werden wollte. Sie sagte auch, dass sie ihre Bibel in der linken Hand halten wolle. Als der Pastor gehen wollte, erinnerte sich die Frau an ein wichtiges Detail, das sie vergessen hatte.

„Herr Pastor, eins noch….", sagte sie aufgeregt. „Das ist auch noch sehr wichtig für mich! Ich möchte, dass ich eine Gabel in meiner rechten Hand halte, wenn ich im Sarg aufgebahrt werde." Dem Pastor fehlten buchstäblich die Worte. „Das überrascht Sie sicher." fuhr die Frau ruhig fort. „Oh ja!", stammelte der Geistliche. Die Frau fing an zu erklären: „In all den Jahren, in denen ich an den vielen Empfängen teilnahm, wurde ich immer mal wieder daran erinnert, meine Gabel zu behalten, wenn das Geschirr abgeräumt wurde. ‘Behalten Sie ihre Gabel’ – irgendeiner sagte es bestimmt. Und ich freute mich dann immer, denn ich wusste, dass noch etwas Besseres kommen würde! Leckere Schokoladendesserts, Kuchen, Apfelstrudel oder Eis. Irgendetwas wunderbares, was das große Mahl perfekt abrundete." Der Pastor lächelte. „Ich möchte", fuhr die Frau fort, „dass die Leute, die mich im Sarg sehen, sich wundern, warum ich die Gabel in der Hand halte. Und ich will, dass Sie ihnen sagen: „Behalten Sie ihre Gabel – das Beste kommt erst noch!" Der Pastor fing beinahe an zu weinen , als er die Frau beim Abschied umarmte. Er wusste, dass es eines der letzten Male war, bevor sie sterben würde. 

An der Beerdigung gingen die Menschen an ihrem Sarg vorbei und sahen ihr schönes Kleid, ihre Bibel in der linken Hand und … die Gabel in der Rechten! Und immer wieder hörte der Pastor die Frage: „Warum hat sie eine Gabel in der Hand?" Sein Lachen wurde größer und freudiger bei jedem Mal!

Während der Predigt, berichtete der Pastor von der Unterhaltung, die er vor kurzem noch mit der Frau hatte. Er erklärte, was die Gabel in der Hand sollte und was sie der Frau bedeutete, dass er nicht mehr aufhören konnte, an die Gabel zu denken und dass er hoffe, dass auch die Anwesenden die Gabel nie mehr vergessen würden.

Die Bedeutung, die die Gabel für die Frau hatte, schlug bei den Leuten ein! Sie erzählen sie sich noch heute.

Behalte deine Gabel – das Beste kommt noch!

(Verfasser unbekannt)


Aktuelles von unserem Verein

Wir und unsere Helfer sind weiterhin für Sie da, mit Einzelgesprächen und Begleitungen. Selbstverständlch haben wir ein  Hygienekonzept  und unsere Helfer sind informiert, belehrt und mit Schutzartikeln ausgestattet.

So sind wir gut gerüstet für Sie da!

Bitte nehmen Sie Kontakt zu unseren Koordinatorinnen auf, wir gehen sehr sorgsam mit Ihren Anliegen um!

Telefon rund um die Uhr:  0174/ 7125976

Ihre Claudia Rücker und Birgit Jung


Leben bis zuletzt - das ist ein Wunsch, den sehr viele schwerkranke und sterbende Menschen haben.

Unsere ehrenamtlich Tätigen, Hospizhelfer und unsere zwei Koordinatorinnen stehen als Mitmensch kostenlos schwerstkranken, sterbenden und trauernden Menschen zur Seite. Sie begleiten, beraten und unterstützen in dieser schweren Zeit.

Krankheit, Trauer und Leid können so mit Unterstützung ertragbar werden.

Um Menschen in Konflikt- und Krisenzeiten unterstützen zu können brauchen wir viele Helfer. Deshalb startet jährlich ein Ausbildungskurs.

Wir arbeiten im Team mit den Angehörigen, Pflegediensten, dem Brückenteam des Vogtlandkreises, Ärzten, Therapeuten und Seelsorgern und seit 01.05.2017 mit dem stationärem Hospiz "Villa Falgard" in Falkenstein zusammen,
um ihren Tagen:

H
Halt zu geben und Hoffnung zu bewahren
O
Offenheit anbieten und Organisieren von Hilfen
S
Sterbende begleiten und Schmerzen zu lindern
P
Phantasie entwickeln und Pflegende entlasten
I
Individualtät achten und Intimität bewahren
Z
Zeit haben und Zuhören können